Hilfe für sudanesische Flüchtlinge

Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Meldung vom 28.04.2004

 

THW errichtet weiteres Camp im Osten des Tschad

 

Tschad.

 

Im Auftrag der Vereinten Nationen errichtet jetzt ein vierköpfiges THW-Team an der Grenze zum Sudan im Osten des Tschad ein weiteres Flüchtlingscamp für 6.000 bis 9.000 Menschen. In den vergangenen zwei Monaten hatten bereits Experten des THW das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) dabei unterstützt, die Infrastruktur für das Flüchtlingscamp "Goz Amer 1" herzustellen und im Grenzgebiet unter anderem vier Brunnen errichtet. Mit einer Fördermenge von bis zu 15 Kubikmetern stellen diese die Trinkwasserversorgung von bis zu 15.000 Menschen sicher.

 

Das Team des THW, das sich seit dem vergangenen Wochenende im Tschad aufhält und von örtlichen Kräften bei den Bauarbeiten unterstützt wird, steht unter erheblichem Zeitdruck. Der Beginn der Regenzeit steht kurz bevor. Etwa ab Mitte Mai werden die Regenfälle die durch Flussläufe führenden Straßen überfluten und damit die Verbindung mit der Hauptstadt N´Djamena unterbrechen.

 

Unterdessen ist das erste Team, das fast zwei Monate zur Unterstützung des UNHCR an der sudanesischen Grenze im Einsatz war, nach Deutschland zurückgekehrt. Neben der Errichtung der vier Brunnen und der damit verbundenen Sicherstellung der Wasserversorgung war das THW zudem für den Bau von Hygieneeinrichtungen zuständig.

 

Nach Schätzungen des UNHCR sind bis zu 300.000 Menschen in den letzten Monaten vor den Kämpfen und Vertreibungen aus der sudanesischen Provinz Dafur in den benachbarten Tschad geflohen, weitere Hunderttausende sollen im Sudan selbst auf der Flucht sein. Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und den Rebellen der Sudan Liberation Army (SLA) dauern unterdessen an.

Weitere Meldungen

 

Wasser für 15.000 Menschen

 

Die ersten Sudanesischen Flüchtlinge haben bereits im Camp "Goz Amer 1“ im Osten des Tschad Zuflucht gefunden und ihre Zelte bezogen. Währenddessen ist der Aufbau des Camps allerdings noch nicht abgeschlossen. THW-Experten vor Ort gehen davon aus, dass die Arbeiten planmäßig Ende April beendet werden. Das Camp soll etwa 10.000 Menschen Zuflucht bieten.

 

(Stand: 29.03.2004)

 

 

Die ersten Flüchtlinge sind eingetroffen

 

Die Brunnen des THW in dem Flüchtlingscamp Camp "Goz Amer 1" im Osten des Tschad liefern sauberes Wasser. Zu Beginn der vergangen Woche konnte der erste Brunnen mit einer Fördermenge von über 10 Kubikmetern pro Stunde in Betrieb genommen werden. Mittlerweile sind auch die ersten der 10.000 Flüchtlinge in dem Camp eingetroffen. Bis Ende dieser Woche sollen etwa 3.000 Menschen dort Zuflucht finden.

 

(Stand: 24.03.2004)

 

 

Brunnenbau geht zügig voran

 

Die Brunnenbauarbeiten in der Region Goz Beida im Osten des Tschad gehen zügig voran. Das THW hat seit dem 19.02. drei Spezialisten vor Ort, um auf Ersuchen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) die Infrastruktur für ein Flüchtlingscamp zu errichten.

 

(Stand: 13.03.2004)

 

 

Wasserversorgung für Flüchtlingscamp im Tschad

 

Bundesinnenminister Otto Schily entsendet auf Bitten des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) drei THW-Experten in den Tschad. Das THW wird im Osten des Tschad den Bau eines Flüchtlingscamps unterstützen.

 

(Stand: 18.02.2004)

 

 

THW-Team erkundet Standorte für Flüchtlingscamps

 

Die anhaltenden Kämpfe im Westen des Sudan haben zehntausende Menschen in die Flucht getrieben. Ein zweiköpfiges Team des Technischen Hilfswerks (THW) fliegt in den Tschad, um Standorte für Flüchtlingscamps und Möglichkeiten der Wasserversorgung zu erkunden

 

(Stand: 02.02.2004)

 

Quelle www.thw.de

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